Im Urlaub Ihr zu Hause Üthörn

 

Ellenbogenkunde

 

1292 Nachweislich der erste Kunde des Ortes List

1608 Die Dünen von Kampen bis List sind im

Privatbesitz der Lister Familien.

1644 Eine schwedisch-holländische Kriegsflotte von

26 Schiffen hält sich im Lister Tief auf. Sie wird durch 3 dänische Kriegsschiffe, die Ausfahrt in die offene See blockieren, unter Führung König Christian IV besiegt. Auf dieses Ereignis geht der Name Königshafen zurück.

1790 Strandung eines Schiffes auf dem Weg nach

Ostindien. Noch heute heißt die Dünenkette etwas westlich vom "Westfeuer" Ostindienfahrershuk. Insgesamt hat es an die 70 registrierten Strandungen gegeben.

1857 Leuchtfeuer Ost und West wurden erbaut und am 01.01.1858 gezündet.

1864 Durch Tausch von Ländereien geht List vom dänischen zum preußischen Staat über.

1882 Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger baut eine Station auf dem Ellenbogen.

1914 List wird Militärstützpunkt. Die ersten Befestigungsanlagen wurden in die Dünen gebaut.

1923 Die Lister Dünen werden unter Naturschutz gestellt. Zusammen mit einem weiteren Gebiet

auf der Insel Sylt die ersten Schutzgebiete in Schleswig-Holstein.

1928 Die Wasserbauer fingen mit dem Bau von Stahlspundbuhnen an. Sie wurden ca. 9m tief

in den Sand gerammt.

1934 Wieder baut das Militär weitere Befestigungsanlagen in die Dünen.

1936 Die Austernfischereianlagen (Austerngehöft) wird gebaut. Seit 1959 im Besitz der Familie

Peter Diedrichsen, umgebaut zum Hotel, Restaurant und Cafe, seit 1976 nur noch Ferienwohnungen. Der Name Üthörn stammt von der im Königshafen gelegenen Vogelinsel.

1960 Ein Walross verirrt sich an den Lister Strand.

Eine Kurstrandhalle mit ca. 260 Plätzen wird am Weststrand gebaut.

1966 Die DEA bohrt am Ostindienfahrershuk ca. 5000m tief erfolglos nach Erdgas.

1967 Bei einer schweren Sturmflut ist die

Randdüne südlich des Ostindienfahrershuk durchbrochen. Die Vordüne ist auf einer Länge von ca. 250m restlos weg.

1981 Schwere Sturmflut, Wasserstand am Hafen

List 4,01m über NN. Auf einer Länge von 150m ist der Deich auf der Wattseite Höhe Ostfeuer gebrochen. Das Erdgeschoss vom Ostfeuergehöft steht unter Wasser und der gesamte Innenbereich rund um das Haus Üthörn auch.

1986 Die Kurstrandhalle muß als Folge der schweren

Sturmflut 1985 abgerissen werden. Die neue Weststrandhalle wird 110m weiter östlich errichtet.

1988 Lister Westseite wurden 1 Mio cbm Sand vorgespült

1995 Lister Westseite wurden 0,5 Mio cbm Sand vorgespült

1999 Lister Westseite wurden 160.000 cbm Sand vorgespült

2001 Im Trockensandverfahren werden 350.000 cbm Sand am Ellenbogen abgefahren und zur Weststrandhalle gebracht.

3006 Lister Westseite 200.000 cbm Sand vorgespült.